| Rasse | Hohefürsten |
| Geschlecht | weiblich |
| Alter | 502 Jahre |
| Geburtstag |
Keine Angabe
Keine Angabe |
| Staatsangehörigkeit | Tinorland |
| Mag |
Diskussionen Grillfleisch Mode |
| Mag nicht |
Blumen Tiere U-Ranos Widerworte |
| Funktionen | Hohefürstin des Feuers |
| Glaube | Keine Angabe |
| Bande |
Eliza
Fubuki Inoro Invidianoir (Schwester) Kaze Rai Scarlet Zora |
| Ausrichtung | CN |
Kaen, die Hohefürstin des Feuers, ist eine lebendige Verkörperung der Macht und Wildheit der Flammen. Sie wacht über den Glutberg und das dort befindliche Feuersanktuarium. Kaen trägt sie nicht nur die Bürde, über das Feuer als Element Faergrias selbst zu wachen, sondern auch über die Flammen der Leidenschaft und Zerstörung, die das Leben ihrer Anhänger und der Welt beeinflussen.
Geboren unter dem Namen Surteia, wuchs Kaen in einer Köhlerfamilie am Fuße der windigen Berge der heutigen Region Stormskjold in Tinorland als älteste unter sieben Geschwistern auf. Um ihre Eltern zu unterstützen, war Surteias Kindheit geprägt von anstrengender Arbeit am Kohlenmeiler und im Haushalt. Oftmals, wenn ihre Eltern mit dem Karren voll Holzkohle in die nächsten Dörfer zogen, musste sie alleine auf ihre sechs jüngeren Geschwister Obacht halten. Trotz der immensen Erwartungen, die auf ihr lasteten, machte ihr all dies nichts aus. Ganz im Gegenteil sogar. Im Grunde genoss Surteia, dass man auf sie setzte. Ihre Eltern lobten sie oft, für ihre Bemühungen und ihr Talent im Köhlern, da ihr die gleißende Hitze des Kohlenmeilers nichts auszumachen schien.
Im Alter von 17 Jahren, wurde sie durch Absprachen ihrer Eltern der Sohn gleichen Alters einer befreundeten Bauernfamilie versprochen. Obwohl ihre Eltern vorerst Bedenken hatten, ob Surteia selbst gutheißen würde, war sie grundlegend dafür, da sie sich seit längerem insgeheim des Öfteren mit eben jenem Bauernsohn traf. Als bereits Terminlichkeiten für eine Hochzeit feststanden, war Kaen ausgelassener denn je. Am Abend vor dem bevorstehenden Tag, bat Surteias Vater sie ihm doch noch schnell am Kohlenmeiler zur Hand zu gehen. Ohne zu Zögern sagte Surteia der Bitte ihres Vaters zu und wandte sich in Gedanken an den kommenden Tag dem hölzernen Ofen zu. Dabei bemerkte sie nicht, wie sich eine ihrer Schwestern von hinten näherte und mit einem Mal Surteia in den Kohlenmeiler stieß. Erschrocken tat sie jedoch keinen Mucks. Sie verspürte keine Schmerzen. Lediglich ihre Schwester rief kurz darauf laut um Hilfe. Sofort eilten alle herbei, doch es war vergebens. Die letzten Blicke, die Surteia aus den Flammen heraus nach draußen werfen konnte, waren die tränenden Augen ihrer kleinen Schwester.
Die Familie war am Boden zerstört. Surteias Schwester, die sie vorsätzlich in die Flammen stieß, sagte nichts zu der ganzen Angelegenheit. Den wahren Grund für den "Unfall" sollte niemand jemals erfahren. Tief im Inneren wusste Surteia jedoch den Grund genau. Ihre Schwester, die von all ihren Geschwistern den engsten Bund zu Surteia hatte, war eifersüchtig auf das gute Verhältnis zwischen ihr und dem ihr Versprochenen. Das vertraute Band zwischen ihr und ihrer Schwester, so glaubte Surteia in ihren letzten Momenten, sah ihre Schwester wohl in Gefahr.
Was danach genau geschah, ist Surteia bis heute unbekannt. Als sie ihre Augen das nächste Mal öffnete, fand sie sich in den Armen eines ihr unbekannten Mannes wieder. Sie dachte sich, dass dies der schönste Mensch jemals sein musste und dass sie wohl im Jenseits angekommen ist. Der Mann sprach, "Es scheint, als hätte dich das Unglück erwischt. Doch sei unbesorgt, du bist nicht tot. Du hast es eventuell schon bemerkt, dass du eine ganz besondere Gabe hast. Es ist ein Segen der Götter. Wenn du es begehrst, kannst du ein neues Leben beginnen, im Dienste jener, die dir dein diese Gabe überreicht haben."
Der Mann setzte sie auf ihre Beine ab. Surteia verzog keine Miene. Kühl stimmte sie dem Mann zu. "Nun gut, dann sollst du ab heute den Namen 'Kaen' tragen.", sagte der bildhübsche Mann. Seit jenem Tag trägt Kaen das Amt der Hohefürstin des Feuers inne.