| Rasse | Gottheiten |
| Geschlecht | männlich |
| Alter | N/A |
| Geburtstag | N/A |
| Staatsangehörigkeit | Animus |
| Mag |
Angeln Baden in Gesellschaft Geröstete Nüsse Grüner Tee Gutes Essen Heißes Baden Herbst Langes Schlafen Natur Schöne Frauen Spaziergänge Wilde Feiern |
| Mag nicht |
Arbeit Beleidigungen Diäten Frühes Aufstehen Unbequeme Liegemöglichkeiten Verantwortung übernehmen |
| Funktionen | Gott der Finsternis und der Sünde |
| Glaube | N/A |
| Bande |
Amlin
Avila Cinnabar (Tochter) Eliza (Ziehtochter) Farone (Schwester) Fortuna Hama Justicia Mudo Scarlet (Tochter) Seloue |
| Ausrichtung | N/A |
Thanatos ist einer der fünf Götter des Animus und fungiert offiziell als der Gott der Finsternis sowie als Wächter über die neun Todsünden (Wollust, Habgier, Zorn, Verrat, Hoffnungslosigkeit, Vergessenheit, Verblendung, Neid und Hochmut). Trotz seines düsteren Titels gilt er als der „menschlichste“ und wohl entspannteste Gott von Terralithia. Anstatt aktiv Sünden zu verbreiten, besteht seine primäre Aufgabe darin, Sünder zu jagen und ihre Seelen vor das Gericht von Justicia zu führen – eine Arbeit, die er jedoch mit Vorliebe auf seine Recken abwälzt. Er residiert in den Gefilden seines Götterreiches in einem herbstlichen Anwesen im Stil von Tougenkyou, wo er am liebsten den Pflichten des Gottseins entflieht.
Ursprünglich war Thanatos’ Rolle in der göttlichen Ordnung weniger von Finsternis geprägt. Über lange Zeit führte er ▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ mit ▇▇▇▇▇▇▇▇. ▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ zerbrach jedoch an Thanatos’ fundamentalem Charakterzug: seiner extremen Nachlässigkeit. Er vernachlässigte nicht nur seine göttlichen Pflichten, sondern auch sich selbst, was schließlich zum Bruch führte.
In einem Akt des Trotzes und um sich bewusst von Justicias Licht abzugrenzen, nahm er den Titel des „Gottes der Finsternis“ an. Sein Ziel war es, das absolute Gegenteil ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇ darzustellen. Über tausend Jahre nach ▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇ ging er sogar so weit, seine äußere Gestalt grundlegend zu verändern, um seiner Schwester Farone ähnlicher zu sein und sich endgültig von seiner alten Identität zu lösen, bis er dies für eine kurze Liebschaft wieder änderte und seitdem auch in seiner eigentlichen Gestalt verbleibt.
Thanatos ist für seine Trägheit berüchtigt. Er liebt die Annehmlichkeiten des Lebens mehr als die Machtansprüche seines Amtes. Seine Faszination für die Sterblichen von Terralithia spiegelt sich in seiner Vorliebe für deren Literatur und Kultur wider. Besonders das Kaiserreich Tougenkyou hat es ihm so sehr angetan, dass er sein gesamtes göttliches Reich umgestaltete. Heute lebt er in einem prachtvollen Anwesen im Stil Tougenkyous, eingebettet in eine ewige, bergige Herbstlandschaft. Dort verbringt er seine Zeit am liebsten mit Angeln, grünem Tee und dem Lesen von Büchern.
Da Thanatos jede Form von harter Arbeit verabscheut, kam er auf die Idee, Recken zu erschaffen, die seine Aufgaben, das Jagen von Sündern, für ihn übernehmen. Ironischerweise führte dies nicht zu der erhofften Ruhe: Besonders Scarlet und Cinnabar trietzen ihn unaufhörlich und zwingen ihn oft zu mehr Arbeit, als er ursprünglich verrichten wollte. Dennoch betrachtet er die beiden sehr als seine Familie.
Mit der spontanen Aufnahme von Eliza als Reckin scheint in Thanatos jedoch ein neuer Ehrgeiz erwacht zu sein. Er plant im Geheimen, die Riege der neun Todsünden zu vervollständigen. Ein mysteriöses Notizheft, in das er nach einem Mittagessen akribisch skizzierte, hütet er wie seinen Augapfel – ein seltenes Zeichen von echtem Eifer bei dem sonst so entspannten Gott.
Thanatos verkörpert das Ideal des Genießers. Seine Existenz ist darauf ausgerichtet, Unannehmlichkeiten zu vermeiden und das Maximum an Komfort zu extrahieren.
Kulinarik: Er liebt gutes Essen, wobei er eine besondere Schwäche für geröstete Nüsse und hochwertigen grünen Tee aus Tougenkyou hat. Eine Diät ist für ihn die schlimmste Form der Blasphemie.
Rituale: Ein Tag beginnt für Thanatos idealerweise am Nachmittag. Er liebt stundenlange, heiße Bäder – oft lädt er dazu Gesellschaft ein, da er trotz seiner Liebe zur Einsamkeit ein sehr geselliger Charakter ist, solange niemand über Arbeit spricht.
Natur & Ästhetik: Der Herbst ist seine liebste Jahreszeit. Er genießt lange Spaziergänge durch das raschelnde Laub seines Reiches und schätzt die Gesellschaft „schöner Frauen“, was oft dazu führt, dass er als Verführer missverstanden wird, obwohl er meistens nur jemanden zum Plaudern und Teetrinken sucht.