| Rasse | Menschen |
| Geschlecht | männlich |
| Alter | 34 Jahre |
| Geburtstag |
07.06.
Keine Angabe |
| Staatsangehörigkeit | Kradian |
| Mag |
Fachbücher Herbst Lange Nächte Prinzessin Cynthia Seinen Vater Trockenes Gebäck Verzauberungsmagie |
| Mag nicht |
Kinder Laute Geräusche |
| Funktionen |
Buchhändler Dorflehrer Zauberer |
| Glaube | Kradia |
| Bande |
Arion
Eveline Frille Kettlin Kurt Liepmayt Ostara (Schülerin) Seine Eltern |
| Ausrichtung | Keine Angabe |
Frederick ist ein exzentrischer Gelehrter der magischen Künste und ungemein allwissend. In seinem Heimatdorf Thycoria gilt er als erste Anlaufstelle für komplexe logische Probleme, auch wenn ihm dies oftmals den letzten Nerv raubt.
Schon in jungen Jahren nutze Frederick das Privileg, allerlei Bücher aus dem Bestand seines Vaters lesen zu können. Sein Vater, der einst als fahrender Händler nach Thycoria kam, sich dort verliebte und sich niederließ, sammelte auf Reisen die seltensten Bücher aus allen Kulturen Uastruns und ebenso Fachliteratur über Magie. Ungeahnt dessen, dass sich Frederick mit zwei Jahren selbst das Lesen in fünf Sprachen beibrachte und mit vier Jahren bereits einen kurzen Winter im Hochsommer über das Dorf einbrechen ließ, hieß sein Vater das Interesse an dem Intellektuellen sehr gut.
Im zarten Alter von fünfzehn Jahren legte ganz Thycoria Geld zusammen, um Frederick auf die renomierteste Magieakademie Uwenids zu schicken. Dort sollte Frederick direkt im ersten Jahr alle Klausuren als Jahrgangsbester abgelegt haben und als erster Nicht-Elf der Geschichte Uwenids das Studium in nur drei Jahren erfolgreich abgeschlossen haben. Auch wenn Frederick nur eine verhältnismäßig kurze Zeit von zuhause fortblieb, überraschten seine Eltern ihn bei seiner Heimkehr mit einem Brief, den sie in den Schlitz der Tür des Ladens gesteckt hatten. Als Frederick den Brief öffnete und hinein ging, konnte selbst er nicht erahnen, dass seine Eltern spontan das Dorf verließen, um "den Sinn des Lebens zu ergründen". Mit seinem Abschlusszeugnis und der uwenidischen Urkunde in der Hand, stand er nun völlig verlassen in seinem Heim, dem Buchladen seines Vaters.
Im Brief seiner Eltern versprachen sie mit einer Antwort auf ihre philosophische Frage zu Frederick zurückzukehren. Dies nimmt Frederick bis heute ernst. Nur aus diesem Grund lehnte Frederick eine vielversprechende Zukunft als Professor an der Magieakademie ab und übernahm den Laden seines Vaters, um sich in Thycoria niederzulassen. Seitdem er im Alter von achtzehn Jahren nach Thycoria zurückkehrte, wartet er bis heute.
Frederick mag für viele im Dorf als langweiliger Besserwisser wirken, doch verbirgt sich hinter der gefassten Fassade ein allseits begeisterter Fanatiker für allerlei Nischenthemen. Diese sind nicht nur auf Magie, Geographie oder dergleichen beschränkt. Frederick kennt sich exzellent mit den Techniken des Zubereiten und Servieren von exotischen Teesorten, unter anderen aus Tougenkyou und Faergria, aus. Zudem ist er erstaunlich handwerklich und häuslich begabt. Anfangs boten ihm Kettlin und Eveline an, ihn ihm Haushalt und Laden zu unterstützen, doch alles lehnte er ab, da er sich "auch dies problemlos autonom beibringen könne". Auch wenn er immer wieder versucht unbelehrbaren Menschen wie Arion dieses Denken einzupflanzen, scheitert er jedes Mal daran.
Fredericks größte Begeisterung jedoch gilt der amtierenden Prinzessin Kradians. In Thycoria witzelt man stets, dass nicht mal die Minister Kradians oder die Zofen der Prinzessin selbst so viel über sie wüssten, wie es Frederick tut. Schon die ein oder andere gute Münze hat Frederick für Zeitungen aus ganz Uastrun ausgegeben, in denen über die Prinzessin berichtet wurde. Sein Lieblingsfakt über die Prinzessin ist, dass sie bevorzugt schwarze Unterwäsche trägt; auch wenn Frederick nicht erläutern möchte, wieso oder woher er diese Information hat. Zu seinem Bedauern hat er jedoch bislang die Prinzessin noch nie in Echt sehen können. Am liebsten kaut Frederick Arion ein Ohr über die Prinzessin ab, auch wenn die Begeisterung einseitg scheint…